Technische Erläuterungen
Falle |
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Als technisch günstigste Fallenkopfform – bezogen auf die zur Verfügung stehenden Raummaße – kann man die um 45° angeschrägte Falle bezeichnen. Alle Versuche, die Gleitfläche der Falle durch Formveränderungen günstiger zu gestalten, haben Resultate gebracht, die nicht den Vorstellungen entsprachen. Die Gleitfähigkeit der Falle kann man durch eine entsprechende Oberflächenbehandlung (Vernickeln, Verchromen, SERMETEL beschichten usw.) und durch das verwendete Material (Kunststoff) beeinflussen.
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Kurbelfalle |
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Die Kurbelfalle ist eine zweiteilige Falle. Eine im Fallenkörper gelagerte und unter der Stulpe abgestützte Kurbel zieht die Falle durch Druck auf die Kurbel in das Schlossgehäuse zurück. Kurbelfallen sind bei Zimmertürschlössern ab 20 mm Stulpbreite möglich.
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Geräuschdämpfung |
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Im Bereich Nussflügel, Fallenende und Führungsdorn wird ein geräuschdämpfender Werkstoff eingesetzt, der beim Vorschnellen und Zurückziehen der Falle und des Nussflügels den Schlag von Metall auf Metall verhindert.
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Fix Nuss |
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Tempergußnuss mit 8 oder 9 mm Innenvierkant. Die Nuss ist mit einer ballig angeordneten Flachfeder versehen, die den Drückervierkant immer vorgespannt in einer Zwangslage hält. Der Drückervierkant kann von beiden Nussseiten eingeführt werden.
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Combi Spann Nuss |
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Dreiteilige Nuss, 8 mm. Zwei Kunststoffschalen aus Polyamid (schlagfest) halten den lose eingelegten Stahlkern, der die Bewegung vom Drückervierkant auf die Falle überträgt. Die Nussschalen, die immer unter Belastung der Drückerhochhaltefeder stehen, geben dem Drückervierkant einen flatterfreien Sitz. Montage des Drückers: Einführen des Drückervierkants bis zum Anschlag. In Betätigungsrichtung belasten und Drückervierkant durchschieben. |
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Kugelöler |
Versetzte Anschraublochungen |
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Vernickelte Nachschmiervorrichtung mit Kugelverschluß. |
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Versetzt angeordnete Anschraublochungen verstärken den Sitz und die Befestigung der Stulpe im Türblatt. |
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Spanschutzbuchsen |
Sintermetallringe |
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| Spanschutzbuchsen in den Durchschraublochungen verhindern, dass Späne beim Anschlagen des Beschlages in das Schlossinnere gelangen und die Funktion beeinträchtigen. Sie verhindern auch weitestgehend das unsachgemäße Anbohren des Schlosskastens.
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Nemef Behörden- und Objektschlösser werden mit Nüssen ausgestattet, die in selbstschmierenden Sintermetallringen gelagert sind. Die Sintermetallringe in Blech und Decke vergrößern die Lagerfläche der Nuss und minimieren den Verschleiß, sowohl in radialer als auch in achsialer Richtung. | |
Doppelstulpe |
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| Eine Doppelstulpe wird bei erhöhten Sicherheitsanforderungen an die Tür verwendet. Die größeren Auflageflächen von Falle, Riegel und Doppelstulpe erhöhen die Abschersicherheit bei statischer und dynamischer Belastung der Tür.
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3fach Zuhaltung |
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| Bei Schlössern der DIN-Klassen 4 und 5 und Schlössern mit erhöhter Sicherheit wird eine Zuhaltung mit 3fachem Eingriff in das Riegelschließwerk eingebaut. Die Riegelgegenkraft wird dadurch wesentlich erhöht.
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Fallenfeststeller |
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| Um bei einer mit einem Wechselschloss ausgestatteten Tür den beiderseitigen freien Durchgang zu gewährleisten, kann man die Falle mittels Fallenfeststeller im zurückgezogenen Zustand im Schlosskasten arretieren. Diese Notwendigkeit besteht bei Arztpraxen, Rechtsanwaltpraxen usw. Die Falle wird in die Stulpe hineingedrückt und durch einen Schieber in der Stulpe festgestellt. Nach Zurückziehen des Schiebers ist die Falle wieder frei und kann über Wechsel bzw. Drücker betätigt werden. | ![]() |
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PZ |
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PZ = Profilzylinder (DIN 18252) | ||












